Begriff | Erklärung |
|---|---|
Eine Absicherung von Warenbeständen oder Kaufabsichten ist durch den Kauf (Kaufabsicherung) oder Verkauf (Verkaufsabsicherung) eines Futures möglich. Dadurch entsteht ein Schutz vor Preisveränderung der zugrundeliegenden Ware | |
Actuals | den Futures zugrundeliegende Produkte, auch als Basisgut bezeichnet. In Amerika bezeichnet als Cash oder Cash Commodity. |
Additional Margin | Nachschuß, Variation Margin |
AEX | Amsterdam Exchange aufgegangen in der Euronext (London). |
Andienung | |
Arbitrage | Die Arbitrage bezeichnet die risikolose Ausnutzung unterschiedlicher Kurse einer Ware an verschiedenen Märkten (Börsen) durch den gleichzeitigen Kauf und Verkauf der Ware an beiden Märkten. |
Arbitrageur | Ein Arbitrageur versucht, Preisunterschiede für eine Ware an verschiedenen Märkten zur Gewinnerzielung auszunutzen. |
Ask | Briefkurs wird oft auch als "Offer" bezeichnet. |
Basis | Die Basis ist definiert als die Differenz zwischen dem Preis einer Ware und dem Preis des auf der Ware basierenden Futures-Kontraktes mit dem nächsten Lieferzeitpunkt, d.h. Basis = Kassamarktpreis - Futurespreis. |
Basisgut | Basisgut eines Futures ist die Ware, deren Kauf bzw. Verkauf mit dem Handel des Futures abgeschlossen wurde. Das Basisgut wird in den Kontraktbedingungen des Futures in Menge und Qualität genau beschrieben. |
Bid | Geldkurs |
Börsenteilnehmer | An der Börse zum Börsenhandel zugelassenes Unternehmen, das die Aufträge der Marktteilnehmer entgegennimmt und an der Börse ausführt oder solche vermittelt. |
Briefkurs | Ein Angebot einen Futures-Kontrakt zu diesem Kurs zu verkaufen. Ask, wird oft auch als "Offer" bezeichnet s.a. Geldkurs |
bu | bushel |
Carry | Haltekosten (auch cost of Carry oder Carrying Charge) |
CBH | Clearing Bank |
CBOT | Die Chicago Board of Trade ist eine der größten Futuresbörsen der Welt. Sie wurde 1848 gegründet. |
CSCE | Coffee, Sugar & Cocoa Exchange. Futuresbörse in New York. 1979 erfolgte ein Zusammenschluß von 2 Börsen. Zum Einen der 1882 gegründeten Kaffeebörse, die 1914 ebenfalls den Handel mit Zucker aufgenommen hat, und zum Anderen der Kakaobörse die 1925 gegründet wurde. Daraus wurde die CSCE gebildet, die auch die im Namen enthaltenen Produkte handelt. Seit 1993 wurden dann auch Futures auf Molkereiprodukte wie Cheddarcheese (Chester) und non-fat dry mild (Magermilchpulver) gehandelt. Neben dem Handel mit Futures werden auch Optionen gehandelt. |
Clearing | Clearing ist der Prozeß der Abwicklung, Besicherung und geldlichen Regulierung der an einer Terminbörse abgeschlossenen Geschäfte. |
Clearing Bank | ehemaliges Clearing House der WTB Hannover. Führt das Clearing in Zusammenarbeit mit ihren Clearingvertragspartnern durch |
Clearingvertrags- partner | Ein Clearingvertragspartner ist der Vertragspartner des Clearing Houses. Die Börsenteilnehmer wickeln über ihn das Clearing ab. An der Clearingbank Hannover wird zwischen Clearing Name und General Clearer unterschieden. |
Clearing House | Zentrale Abrechnungsstelle für alle an der Börse getätigten Geschäfte. Clearing Bank |
Clearing Name | Ein Clearing-Name ist ein Clearingvertragspartner der Clearingbank, der das Clearing ausschließlich für seine Eigengeschäfte an der WTB durchführt. |
CME | MERC |
COMEX | Commodity Exchange, Futuresbörse 1933 in New York entstanden. Besondere Bedeutung hinsichtlich des Handels mit Metallen. |
Commercial | Commercials sind Börsenteilnehmer, die ausschließlich auf eigene Rechnung an der Terminbörse handeln. s. Eigenhändler |
Cross-Hedge | Ein Cross-Hedge ist ein Ersatzsicherungsgeschäft, weil an der Terminbörse keine Futures auf die eigentliche Ware gehandelt werden. Statt dessen weicht der Hedger auf einen Futures-Kontrakt aus, dessen Basisgut seiner Ware ähnelt und deren Preise ähnlich verlaufen, z.B. Raps und Soja-Future. |
Erhöhte Margin um die zusätzlichen Risiken, die sich aus der Lieferung ergeben können, abzudecken. | |
Eigenhändler | Ein Eigenhändler ist ein Börsenteilnehmer, der ausschließlich für eigene Rechnung handelt. |
Einschuß oder Ersteinschuß | Der Einschuß ist die Sicherheitsleistung, die jeder Marktteilnehmer hinterlegt muß, um einen Futures-Kontrakt handeln zu können Initial Margin. |
Einlagenkonto | Auf dem Bankkonto bei einem General Clearer wird Bargeld zur Besicherung von offenen Futures-Positionen verbucht. Der Kunde kann über Gelder auf dem Einlagenkonto nicht verfügen Marginkonto. |
Endkunde | Kunde eines Brokers oder Finanzkommissionärs. Wird über einen General Clearer abgewickelt. |
Euwid | Europäischer Wirtschaftsdienst mit Sitz in Neuwied. Der Euwid erhebt und veröffentlicht regelmäßig marktrelevante Informationen zum Altpapiermarkt. |
Frachtkostenausgleich | Der FKA ist der geldliche Ausgleich zwischen Käufer und Verkäufer für die Belieferung an einem anderen zugelassenen Lieferort, als dem in den Kontraktspezifikationen definierten zentralen Lieferort. |
Future/Futures-kontrakt | Ein Future bzw. Futures-Kontrakt ist ein standardisierter Vertrag, der an einer Terminbörse gehandelt wird. Er verpflichtet zur Lieferung bzw. Abnahme einer bestimmten Ware zu einem zukünftigen Zeitpunkt oder beim Cash-Settlement zum finanziellen Ausgleich zum Referenzpreis (Cash-Settlementpreis). Bei Lieferung definiert der Kontrakt die zu liefernde Ware in Menge und Qualität und die Lieferbedingungen. Er ist also ein beidseitig verpflichtendes Geschäft. |
Futuresbörse | Terminbörse |
Das Geldkonto ist ein Bankkonto des Kunden bei einem General Clearer, auf dem die täglichen Zahlungen verbucht werden. Über das Geldkonto kann der Kunde verfügen, solange es im Haben ist. Fällt das Konto ins Soll erfolgt ein Margin-Abruf (Margin Call) | |
Geldkurs | Ein Angebot, einen Futures-Kontrakt zu diesem Kurs zu kaufen. s.a. Briefkurs |
General Clearer | Ein General Clearer ist ein Clearingvertragspartner, der das Clearing für sein Eigen- und Kundengeschäft, sowie für dritte Non Clearing Member durchführt. |
Glattstellung | Durch eine Glattstellung werden offene Positionen geschlossen. Die Glattstellung ist der Kauf eines Futures mit identischer Ausgestaltung, wenn der Marktteilnehmer bisher eine offene Verkaufsposition hatte. Umgekehrt wird die Glattstellung einer bestehenden Kaufposition durch den Verkauf eines identischen Futures erreicht. |
Haltekosten | Haltekosten sind die Kosten, die dem Besitzer einer Ware für Lagerung, Versicherung und Finanzierung dadurch entstehen, daß man die Ware von einem Liefermonat bis zum nächsten hält. |
Hedger | Der Hedger ist ein Marktteilnehmer, der Futures kauft oder verkauft, um sich gegen eine Preisveränderung bei der Ware, die er kaufen oder verkaufen will, zu schützen. Ein Hedger hat immer zeitgleich am Kassamarkt eine Gegenposition zur Terminmarktposition. |
Hedging | Kaufabsicherung, Verkaufsabsicherung |
Initial Margin | Einschuß oder Ersteinschuß |
ISW | Interessengemeinschaft der Schweineerzeuger Nordwestdeutschlands mit Sitz in Damme. Die ISW ist ein Zusammenschluß von mehreren tausend Schweineproduzenten. Zweimal in der Woche notiert die ISW den sog. ISW- Preis, der als Referenzpreis im Schweinehandel häufig z.T. europaweit Verwendung findet. |
IPE | Die IPE notiert seit 1981 als Futuresbörse in London vor allem Energiefutures. An der IPE wird der gesamte Handel mit Videokameras aufgezeichnet. Am aktivsten gehandelt werden die Futures auf Nordseeöl der Qualität Brent und auf Heizöl. |
Die Kansai Agricultural Commodities Exchange ist eine Futuresbörse in Osaka. Sie entstand 1993 aus dem Zusammenschluß der Osaka Sugar Exchange, der Osaka Grain Exchange sowie der Kobe Grain Exchange. Im Unterschied zur ®TGE können am Handel nur Ausländer teilnehmen, die in Japan leben. Gehandelt werden Futures auf: rote Bohnen, importierte Sojabohnen und Rohzucker. Außerdem werden auf den Rohzuckerkontrakt noch Optionen gehandelt. | |
Kassamarkt | Der Kassamarkt ist der Markt, auf dem die physische Ware gehandelt wird. Im Gegensatz dazu wird am Terminmarkt in der Regel keine Ware bewegt und ausgetauscht, sondern es werden Kaufverträge geschlossen und glattgestellt. |
Kassaposition | Kassapositionen werden Bestände an physischer Ware bezeichnet. |
KCBT | Die Kansas City Board of Trade wurde 1876 als Futuresbörse gegründet. Am bedeutendsten ist der Handel mit Weizenfutures der Qualität hard red winter. Die KCBT war die erste Börse, die einen Aktienindexfuture handelte. |
Kaufabsicherung | Eine Kaufabsicherung dient einem Verarbeiter von Ware dazu, durch den Kauf eines Futures-Kontraktes sich den Preis einer Einkaufsware, die man zu einem zukünftigen Zeitpunkt kaufen möchte, zu sichern. |
lbs | Abk. für Pound |
Limit | Das Limit gibt bei einem limitierten Verkaufsauftrag den Mindestpreis an, der beim Verkauf erzielt werden muß. Beim limitierten Kaufauftrag den Höchstpreis, zu dem gekauft werden darf. |
LME | London Metal Exchange. Sie ist die bedeutendste Metallbörse der Welt. Gehandelt werden im wesentlichen Forwards auf Metalle. Die Bedeutung der LME hat sich wesentlich erhöht, seitdem die Notierungen der LME als Referenzpreise beim Aushandeln von Geschäften weltweit herangezogen werden. |
Kaufabsicherung | |
MACE | MidAm Commodity Exchange |
Maintenance Margin | Nachschußgrenze |
Margin | Sammelbegriff, wird verwendet für: |
Margin Abruf | Der Margin Abruf (Margin Call) wird vom General Clearer erteilt, damit der Kontoinhaber bei Unterdeckung sein Geldkonto wieder auffüllt. Er kann unter anderem aus der Variation Margin, der Initial Margin, Gebühren, Provisionen etc. bestehen. |
Margin Call | Margin-Abruf |
Marginkonto | Bankkonto eines Endkunden bei einem General Clearer, auf dem in Geld eingezogene Initial Margin verbucht wird. Das Konto ist für den Zugriff des Endkunden gesperrt. |
Mark-to-Market | Mark-to-Market beschreibt den Prozeß der börsentäglichen Bewertung aller Positionen. Daraus resultieren Gut- oder Lastschrift, die auf ein oder von einem Geldkonto gebucht werden. Sie werden auf der Grundlage des täglichen Schlußkurses berechnet. |
Market-Order | Eine Market-Order (bestens/billigst Auftrag) ist unbedingt und sofort auszuführen. |
Marktteilnehmer | Ein Marktteilnehmer ist derjenige, der Kauf- und Verkaufsaufträge erteilt und der das finanzielle und rechtliche Risiko aus den dort eingegangenen Verpflichtungen trägt. |
Matching | Die Zusammenführung von Angebot und Nachfrage zur Ermittlung des Börsenpreises. |
MATIF | Marché à Terme International de France, Futuresbörse in Paris, 1986 von der Aktienbörse in Paris gegründet. Bei den Rohstoffen werden folgende Kontrakte notiert: Mais, Raps, Weizen. Aufgegangen in der Euronext. |
MERC | 1874 wurde die Chicago Mercantile Exchange (CME) in Chicago gegründet. Die heutige MERC zählt zu den bedeutendsten Futuresbörsen der Welt. Gehandelt werden insbesondere Kontrakte auf: Eurodollar, Aktieninizes, Jungbullen, Schlachtschweine, Schweinebäuche und Bauholz. |
MGE | Minneapolis Grain Exchange, 1881 gegründete Getreidebörse, an der Agrargüter (Kassaware) gehandelt werden. Die angegliederte Futuresbörse notiert zwei unterschiedliche Futures auf Weizen. Der Red Spring Wheat hat sowohl hinsichtlich der Klebermenge, als auch der Kleberqualität eine höhere Qualität als die an den anderen Börsen gehandelten Weizensorten. Der White Wheat eignet sich insbesondere zur Herstellung von Backwaren, die in Asien und Arabien geschätzt werden. |
MidAM | MidAmerica Commodity Exchange, ® Futuresbörse in Chicago, 1868 gegründet. Seit 1985 gehört die MidAm zur CBOT. Es werden Futures und Optionen auf Futures gehandelt, die jedoch in der Kontraktgröße unterhalb des Standards anderer Börsen liegen. So beträgt die Kontraktgröße beim Maiskontrakt nur 1.000 bu, während der Kontrakt an der CBOT eine Größe von 5.000 bu aufweist |
Nachschuß | Der Nachschuß ist die Zahlung aufgrund der täglichen Bewertung der Positionen. Der Nachschuß wird vom General Clearer bei fehlender Deckung auf dem Geldkonto per Margin-Abruf eingefordert. Variation Margin, Margin Abruf, Mark to Market |
Nachschußforderung | Margin Call |
Nachschußgrenze | Die Nachschußgrenze gibt für ein Konto bei dem General Clearer den Betrag an, der wertmäßig nicht unterschritten werden darf. Sollte die Nachschußgrenze unterschritten werden, erteilt der General Clearer einen Margin-Abruf (Margin Call), die den Kontoinhaber verpflichtet, das Konto bis zum ursprünglichen Einschuß aufzufüllen. |
Non Clearing Member | Bezeichnet einen Börsenteilnehmer, der zum Handel an der Börse zugelassen ist, jedoch kein Clearingvertragspartner ist. Er benötigt daher zum Handel ein Vertragsverhältnis mit einem General Clearer, der für ihn das Clearing durchführt. |
Notifizierung | Die Notifizierung ist die Anzeige des Käufer bzw. Verkäufers eines Futures-Kontraktes gegenüber der Börse, daß dieser die physische Lieferung anstrebt. |
Nymex | Futuresbörse in New York. Als Butter and Cheese Exchange of New York 1872 gegründet, wurde sie 1882 in New York Mercantile Exchange umbenannt. |
offenes Interesse | offene Positionen |
offene Positionen | Die Anzahl der noch nicht glattgestellten Futurespositionen eines bestimmten Kontraktes beschreibt die offenen Positionen |
Offset | Glattstellung |
Open Interest | offene Positionen |
Optionen | Mit dem Kauf einer Option hat man das Recht, jedoch nicht die Pflicht innerhalb der Laufzeit der Option ein bestimmtes Objekt zum Basispreis zu kaufen oder zu verkaufen. Dieses bestimmte Objekt ist bei der Option auf einen Future eben der Future, bei Aktienoptionen sind es eine bestimmte Anzahl von Aktien. Der Verkäufer der Option geht die Pflicht ein den Basispreis zu kaufen bzw. zu verkaufen und erhält dafür die Optionsprämie (einseitig verpflichtendes Geschäft) |
physische Lieferung | Der Ausgleich von durch den Kauf und Verkauf von Futures eingegangenen Verpflichtung durch die Lieferung der Ware. |
Portfolio | Das Portfolio ist die Gesamtheit der Kapitalanlagen eines Anlegers. |
Positionslimit | Das Positionslimit gibt an, wie viele offene Positionen ein Marktteilnehmer auf einer Marktseite halten darf. |
Pound | Eine Gewichtseinheit die heute noch in den USA und Großbritannien verwendet wird. Ein Pound sind 0,453 kg. Daraus ergibt sich für ein hundredweight (cwt) die Menge von 100 lbs. = 45,36 kg. 20 cwt wiederum entsprechen der sog. short ton (= 0,907 t). |
Preisfindung | Die Preisfindung ist der Prozeß, bei dem der Preis für einen Future, auf den sich Käufer und Verkäufer an einer Futuresbörse “einigen“, festgelegt wird. Dieser wird an der WTB durch das Computersystem nach festen, anerkannten Regeln durchgeführt. |
Routine Hedging | bezeichnet die 100% ige Absicherung. Die gesamte dem Preisrisiko unterliegende Ware wird mittels Hedging an der Warenterminbörse abgesichert. |
Round turn | Round turn ist ein “komplettes“ Termingeschäft bestehend aus Positionseröffnung und Glattstellung. |
Der Schlußpreis an der WTB ist der umsatzgewichtete Durchschnitt der fünf letzten Notierungen für einen Future an einem bestimmten Handelstag. Die Börse kann einzelne Notierungen aus der Berechnung herausnehmen oder den Schlußpreis in anderweitiger Form festlegen. Der Schlußpreis hat zentrale Bedeutung, er wird sowohl zur Berechnung der Variation Margin als auch zur Abrechnung von physischen Lieferungen herangezogen. | |
Settlement price | Schlußpreis |
selective Hedging | Es wird nur ein bestimmter Teil der dem Preisrisiko unterliegenden Waren oder Güter durch Hedging abgesichert. |
Sicherheitsleistungen | Initial Margin, Variation Margin |
SIMEX | Singapore International Monetary Exchange, Futuresbörse in Singapur. Ursprünglich als erste Futuresbörse Asiens mit ausschließlichem Handel in Finanz-Futures gegründet, notiert sie inzwischen auch Rohstoff-Futures: (Gold, Bunkeröl, Heizöl). |
Short-Hedge | Verkaufsabsicherung |
Spekulant | Der Spekulant ist ein Marktteilnehmer, der hofft, durch die Änderung von Börsenpreisen Gewinne zu erzielen. Er hat in der Regel kein Interesse an dem Besitz der Ware, mit der er an der Terminbörse handelt. |
Spread | Preisdifferenz zwischen zwei Werten. Man unterscheidet in Intermarket-Spreads und Intramarket-Spreads Der Intermarket-Spread ist die Preisdifferenz zwischen zwei verschiedenen Produkten bzw. Futures oder auf das gleiche Produkt an verschieden Märkten. Der Intramarket-Spreads bezeichnet die Differenz zwischen zwei Futurelaufzeiten auf das selbe Produkt an einer Börse. Wird auch verwendet als Bezeichnung für die Differenz zwischen Geld- und Brief Kurs. (Geld/Brief-Spread). |
Spread-Auftrag | gemeinsam auszuführender Auftrag, der an der WTB aus einem Kauf- und einem Verkaufsauftrag für das gleiche Basisprodukt mit gleicher Anzahl Kontrakte und unterschiedlichen Laufzeiten besteht. |
Spread Margin | Geringere Initial Margin. Sie wird berechnet, wenn in einem Positionskonto innerhalb des gleichen Futures long und short Positionen mit unterschiedlichen Laufzeiten enthalten sind. |
Stop-Order | Eine Stop-Order ist ein bedingter Auftrag, der an das Erreichen einer Kursmarke (Stop-Kurs) gebunden ist. Der Stop-Kurs wird bei einem Kaufauftrag über, bei einem Verkaufsauftrag unter den aktuellen Kurs gesetzt. Nach Erreichen des Stop-Kurses wird der Stop-Auftrag zur Market-Order. |
Stop-Limit-Order | Eine Stop-Limit-Order ist eine Stop-Order mit der weiteren Bedingung, daß der Auftrag nur zu einem Mindest- (Verkaufsauftrag) bzw. Höchstkurs (Kaufauftrag) ausgeführt werden darf. (Limit Order) |
Terminbörse | Die Terminbörse ist ein Markt, an dem Futures und Optionen gehandelt werden. |
Terminkontrakt | Future, Optionen |
TGE | Die Tokyo Grain Exchange (TGE) wurde 1952 als Präsenzbörse gegründet. Seit 1988 ist sie voll auf Computer umgestellt worden. Traditionell wurden auf rote Bohnen, Kartoffelstärke und Sojabohnen Futures gehandelt. Seit 1991 sind noch amerikanische Sojabohnen und Mais hinzugekommen. Auf die neuen Sojabohnenkontrakte werden ebenfalls Optionen gehandelt. Ähnlich wie bei den Börsen in den USA ist die TGE eine reine Mitgliederbörse. Als Mitglieder werden jedoch ausschließlich Personen oder Unternehmen zugelassen, die direkt oder indirekt mit den gehandelten Produkten befaßt sind. |
Tick | Ein Tick ist die kleinste Preisveränderung für einen Futures-Kontrakt, die an der Terminbörse notiert wird. |
TOCOM | Die Tokyo Commodity Exchange ist eine Futuresbörse, die 1984 aus dem Zusammenschluß von 3 Börsen hervorgegangen ist. An der Computerbörse werden Futures gehandelt auf: Gold, Kautschuk Palladium, Platin, Silber. Als Mitglieder werden zum Handel nur Firmen oder Personden zugelassen, die direkt oder indirekt mit den gehandelten Produkten befaßt sind. |
Die Variation Margin ist die Höhe des börsentäglichen Ausgleichs von Gewinnen und Verlusten aus den offenen Positionen, die auf dem Konto verbucht wird. Sie ist von der Entwicklung des Futurepreises abhängig und wird aufgrund des für einen Future bestimmten Schlußpreises errechnet. | |
Verkaufsabsicherung | Eine Verkaufsabsicherung wird durch den Verkauf eines Futures durchgeführt, um sich für einen bestehenden oder fest eingekauften Warenbestand einen bestimmten Verkaufspreis zu sichern. |
Volatilität | Kennzahl für die Stärke der Schwankungen des Preises |
Volumen | Das Volumen ist die Anzahl der während einer bestimmten Zeitspanne gehandelten Futures. |
WCE | Winnipeg Commodity Exchange, kanadische Getreidebörse, gegründet 1887. Notiert werden Rohstoff-Futures auf: Rapssaat (Canola), Gerste, Futterweizen, Leisamen, Hafer und Roggen. |